EU AI Act Annex-III-Deadline — 2. Dezember 2027 (Omnibus) Jetzt prüfen →
Cybersecurity·Cybersecurity

KI-gestütztes Schwachstellen-Scanning

Wir scannen Systeme mit KI auf Schwachstellen

Minimales Risiko

Wir scannen Systeme mit KI auf Schwachstellen: Diese Anwendung gilt nach derzeitiger Einschätzung als minimales Risiko. Es bestehen kaum spezifische Pflichten — die KI-Kompetenz-Pflicht nach Art. 4 gilt jedoch generell. Das System wirkt nicht unmittelbar auf natürliche Personen, was die Einstufung beeinflusst.

Zuletzt geprüft: 5. Juni 2026 · 3 Min. Lesezeit · Herausgeber: Innopulse Consulting GmbH, Zug

Warum diese Einstufung?

  • Das System unterstützt Entscheidungen, ohne sie automatisiert mit erheblicher Wirkung zu treffen.

Rechtliche Grundlage

Artikel

Art. 2 EU AI Act

Welche Pflichten gelten?

  • KI-Kompetenz der mit dem System befassten Personen (Art. 4)
  • Freiwillige Verhaltenskodizes werden empfohlen (Art. 95)

Zusätzliche Rechtsrahmen in der DACH-Region

Der EU AI Act steht nicht allein. Je nach Einsatz greifen in der Schweiz, Deutschland und Österreich weitere Vorgaben — hier die für diesen Fall relevanten:

Cyber Resilience ActEU

Der CRA stellt Cybersicherheits-Anforderungen an Produkte mit digitalen Elementen.

Praxis-Beispiele

Grenzfall

KI-Schwachstellen-Scan fliesst in Bonitäts-/Zugangsentscheidungen über Personen ein — dann Einzelfallprüfung nötig.

Unkritisch

KI priorisiert CVE-Findings nach Ausnutzbarkeit.

Pflicht-Trigger für diesen Fall

  • Entscheidungsunterstützung (Mensch im Loop)

Zusätzliche regulatorische Overlays

NIS2CRA CYBER RESILIENCE

Neben dem AI Act greifen für diesen Fall sektorale Vorschriften, die zusätzliche Pflichten auslösen können.

Was muss konkret geklärt werden?

Ob Dein konkreter Use-Case unter Minimales Risiko fällt, hängt von folgenden Detailfragen ab:

  • Wirkt das System auf einzelne natürliche Personen, oder bleibt es ohne unmittelbare Personenwirkung?
  • Trifft das System eine Entscheidung oder liefert es nur unterstützende Information für einen Menschen?

Häufige Fragen

Ist „KI-Schwachstellen-Scan" ein Hochrisiko-KI-System nach dem EU AI Act?

Voraussichtlich nein. Die Anwendung ist als minimales Risiko einzustufen. Es können jedoch Transparenz- und KI-Kompetenz-Pflichten gelten.

Wirkt das System auf einzelne natürliche Personen, oder bleibt es ohne unmittelbare Personenwirkung?

Diese Abgrenzung entscheidet häufig über die Risikoklasse. Annex III greift nur, wenn natürliche Personen betroffen sind. Bei rein unternehmensbezogenen Anwendungen entfällt der Hochrisiko-Pfad häufig.

Trifft das System eine Entscheidung oder liefert es nur unterstützende Information für einen Menschen?

Diese Abgrenzung entscheidet häufig über die Risikoklasse. Trifft ein Mensch die Entscheidung eigenständig und überstimmt das System nachweislich regelmässig, kann die Ausnahme nach Art. 6(3) greifen — das ist dokumentationspflichtig.

Was sind die nächsten konkreten Schritte?

Transparenz- und KI-Kompetenz-Pflichten umsetzen und die Einstufung dokumentieren, damit sie bei Audits oder Änderungen belastbar ist.

Verwandte Anwendungsfälle

Klassifiziere Deinen konkreten Fall

Der Sector-First Wizard nimmt diesen Use-Case als Vorlage und stellt nur die wirklich relevanten Rückfragen — Du bekommst Risikoklasse, Pflichten-Liste und Audit-Package in unter 5 Minuten.

Assessment starten
KI-Schwachstellen-Scanning — minimales Risiko | ai-risk-check.com