EU AI Act Bussgelder: Was Unternehmen bei Verstössen droht
März 2026 · 8 min Lesezeit
Die EU KI-Verordnung ist kein zahnloser Tiger. Mit Bussgeldern von bis zu €35 Millionen oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes gehört sie zu den strengsten Regulierungen weltweit.
Verbotene Praktiken (Art. 5), Biometrische Massenüberwachung, Manipulation des Unterbewusstseins
Hochrisiko-Pflichten nicht erfüllt, GPAI-Anforderungen missachtet, Marktüberwachung behindert
Falsche Angaben gegenüber Behörden, fehlerhafte Dokumentation, Zertifizierungsstellen irregeführt
Wer kontrolliert und bestraft?
Jeder EU-Mitgliedstaat muss bis August 2025 eine nationale Aufsichtsbehörde benennen. In Deutschland ist dies voraussichtlich die Bundesnetzagentur, in Österreich die RTR. Die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied unterliegt dem AI Act wenn sie EU-Kunden beliefert — die Durchsetzung erfolgt über die EU-Marktüberwachungsbehörden.
Das EU AI Office (bei der EU-Kommission) überwacht GPAI-Modelle direkt und kann gegen Anbieter wie OpenAI und Google vorgehen.
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